Omara Portuondo

Künstler

Omara Portuondo

Die Grande Dame des Son

Als einzige Frau auf dem von Ry Cooder produzierten Album Buena Vista Social Club und der gleichnamigen Dokumentation von Wim Wenders gelangte die Grande Dame des Cuban Jazz zu weltweitem Ruhm. Silencio, ihr Duett mit Ibrahim Ferrer, stellt einen der Höhepunkte des Films dar.
Jetzt kommt Omara für wenige ausgewählte Shows zurück nach Europa: im September 2010 wird Omara Portuondo anlässlich ihres 80. Geburtstages für eine kleine, aber feine Tournee nach Europa kommen, begleitet u.A. von ROBERTO FONSECA und seinem Trio.
Omara Portuondo wurde 1930 in Havanna geboren und begann ihre Laufbahn als Sängerin und Tänzerin in der Tropicana Revue.
Während der 50er Jahre war sie Gründungsmitglied der innovativen Frauenband “Las D’Aida” und erst 1967 verließ sie diese Gruppe, um ihre Solo Karriere zu verfolgen. Sie sang bittersüße Boleros und den in Kuba damals sehr beliebten filin (in Anlehnung an das englische feeling), ein durch den amerikanischen Jazz beeinflußter Gesangsstil.
Mit der Geburt der Nueva Trova Bewegung in den 60er Jahren, interpretierte Omara Portuondo die Songs von Silvio Rodriguez. Auf ihren zahlreichen und ausgedehnten Tourneen arbeitete sie mit Künstlern aus aller Welt zusammen, einschließlich Nat King Cole und Edith Piaf. Mit Wim Wenders Film „Buena Vista Social Club“ kam der späte Durchbruch und der internationale Erfolg – ihr Duett „Silencio“ im Zusammenspiel mit Ibrahim Ferrer spiegelt die bittersüße Romantik der kubanischen Musik in einem einzigen Bild wider und ist bereits jetzt ein fester Bestandteil der Musikgeschichte Kubas. Mit ihren Solo-Projekten hat Omara Portuondo nahtlos an diese Erfolge anknüpfen können, ihre CDs verkaufen sich millionenfach.
Neben Eliades Ochoa ist Omara Portuondo der letzte noch lebende Star des Buena Vista Social Clubs – ein echter Weltstar.

„Sie ist zur lebenden Legende geworden, ihre traditionelle Son-Musik trifft ins Herz.“
Neue Presse, Hannover, 04.04.2000

„Sie ist zur lebenden Legende geworden, ihre traditionelle Son-Musik trifft ins Herz.“
Neue Presse, Hannover, 04.04.2000

„Wie kaum jemand anderer schafft es Omara, die Bittersüße der kubanischen Musik zwischen Leidenschaft und Trauer mit ihrer Stimme zu vermitteln.“
Musicnews, 5/2000

„In ihren gefühlvollen Bolero-Balladen liegt so viel Stolz, Würde, Schmelz, aber auch Bescheidenheit, dass einem ganz warm ums Herz und um die Seele wird.“
Freundin, 4/2000

„Als geschmackssichere Interpretin des Cuban Jazz hat sich die große alte Dame ihren Platz unter den wenigen Frauen im Pantheon der kubanischen Musik gesichert.“
Frankfurter Rundschau, 08.04.2000

„Wie von einem anderen Musik-Stern“
Wiesbadener Kurier, 08.04.2000